Allgemeine Informationen zum Naturschutzgebiet Büllinghausen

Das Gebiet zwischen Lieme und Hörstmar gelegen, wird im Norden von der Bega, im Osten durch den Auwald  „Rahrebruch“ sowie durch Wiesenflächen im „Mühlenfeld“ und im Süden von Ackerflächen begrenzt. Die Flächen gehörten früher zur Domäne Büllinghausen und wurden bis 1987 landwirt-schaftlich genutzt.

 

Einige Stationen:
- seit 1972 Versuche der Trockenlegung
- Sept. 1987 Antragstellung des NABU auf Unterschutzstellung, ca. 6 ha
- Mai 1988 Verhandlungsbeginn durch das Amt für Agrarordnung
- Febr. 1989 Unterschutzstellung durch den Kreis Lippe
- April 1989 Bewilligungsbescheid der NRW Stiftung zum Erwerb
- ab 1992 Erweiterung um 12,8 ha, davon 3 ha durch die Staff-Stiftung
- ab 1993 Erstellung eines Entwicklungsplans durch die Biologische Station Lippe
- ab 2010 im Landschaftsplan Lemgo als NSG festgeschrieben

 

Zu den durchgeführten Maßnahmen gehörten das Unterbrechen der eingebrachten Drainage sowie die Erhöhung des Einlaufes in die Bega. Im Gelände wurden drei Wasserrinnen als Vertiefungen eingearbeitet, so dass auch in trockenen Monaten immer Wasser vorhanden ist.
Das Gebiet hat sich gut entwickelt und wird in den Sommermonaten als Brutgebiet sehr  gut angenommen. Aber auch im Winter sind inzwischen etliche Wintergäste zu beobachten. Insgesamt wurden inzwischen über 50 Vogelarten registriert.
Im Frühjahr werden von uns regelmäßig ornithologische Wanderungen in diesem Gebiet angeboten.
In 2016 am Sonntag, den 17. April um 07:00 Uhr; Treffpunkt: ehemaliges Gut Büllinghausen.