Aktion "Vogel des Jahres"


Wer hat´s erfunden? Der NABU! Seit 1971 küren NABU und LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) den Vogel des Jahres. Inzwischen hat die Aktion vom Baum bis zum Höhlentier des Jahres zahlreiche Nachahmer gefunden.

 

Von den 70ern bis heute

1971 startete der NABU die Aktion "Vogel des Jahres" - mit dem Wanderfalken.

Mit der Aktion  soll auf die Situation der Vogelart und ihres Lebensraumes aufmerksam gemacht werden.

Vögel sind überall in unserer Umwelt anzutreffen; sie sind deshalb gute Indikatoren für den Zustand und die Gefährdun-gen unserer Umwelt. Um viele unserer heimischen Brutvögel und Durchzügler ist es heute nicht sonderlich gut bestellt. Ihre Lebensräume verschwinden oder werden grundlegend verändert.

 

Mehr zum Thema  NABU-Aktion Vogel des Jahres 

 

Vogel des Jahres

Vogel des Jahres 2020 ist die Turteltaube

 

 

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Doch sie ist auch stark bedroht: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Doch auch durch die illegale und legale Jagd ist sie gefährdet.
Mehr zum Vogel des Jahres 2020

 

Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019“

 

Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.