Willkommen beim NABU Lemgo

Für Mensch und Natur

Mehr als 110 Jahre gibt es den NABU schon. Gemeinsam für Mensch und Natur – mit diesem Motto begeistern wir seit 1899 viele Menschen. Wir engagieren uns jeden Tag und beginnen damit vor unserer Haustür: für Artenvielfalt und den Schutz intakter Lebensräume, für gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und den schonenden Umgang mit unseren endlichen Ressourcen.

 

Wir von der NABU Gruppe Lemgo bieten regelmäßig naturkundliche Wanderungen und Exkursionen an, um gemein-  sam Naturerfahrungen zu machen, die Natur zu genießen und Motivation für die Natur- und Umweltschutzarbeit zu sammeln. Außerdem gibt es bei uns Anregungen für eigene Aktivitäten, Vortragsveranstaltungen zu Themen des Arten- und Umweltschutzes…. 

 

Sie möchten gerne mitmachen? Schauen Sie einfach bei uns vorbei!

 

Die NABU Gruppe Lemgo trifft sich an jedem zweiten Montag im Monat im Hotel "Stadtpalais", Papenstraße 24,

in Lemgo.

 


Aktuelles

Unsere nächsten Veranstaltungen

Monatstreffen:

Montag, 13. Mai 2019; 20:00 Uhr

"Landwirtschaft und Artenschutz"

Bernd Mühlmeier, NABU-Kreisvorstand

Hotel-Restaurant "Stadtpalais"

Papenstraße 24, 32657 Lemgo

 

 

 

 

 

Wanderungen/Exkursionen:

Sonntag, 14. April 2019; 09:00 Uhr

"Naturschutzgebiet Biesterberg"

Ornithologische Wanderung am Biesterberg.

Leitung: Lienhard Meßling

Treffpunkt: Kita Wilde Wiese, Biesterbergweg 34, 

Lemgo

Sonntag, 28. April 2019; 07:00 Uhr

"Die Vogelwelt entlang der renaturierten Bega"

 Ornithologische Wanderung.

 Leitung: Lienhard Meßling,

Treffpunkt Parkplatz "Langenbrücker Tor", Lemgo

 

 


Unser Jahresprogramm finden Sie hier.


Typischer Agrarvogel im Sinkflug

 

Die Feldlerche ist „Vogel des Jahres 2019“

 

Es kommt selten vor, dass wir einen Vogel zum zweiten Mal als Vogel des Jahres ausrufen. Die Feldlerche war es schon einmal, und zwar 1998. Schon damals warnten wir davor, dass der begabte Himmelsvogel in vielen Gebieten Deutschlands selten oder gar aussterben wird. Seitdem ist mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden.

Mit ihrem Gesang von der Morgendämmerung bis zum Abend läutet die Feldlerche alljährlich den Frühling ein. Doch der Himmel über unseren Feldern ist stummer geworden: Die Intensivierung der Landwirtschaft nimmt Feldvögeln den Lebensraum. Die Feldlerche soll als Jahresvogel stellvertretend für sie und anklagend für die katastrophale Landwirtschaftspolitik in Berlin und Brüssel stehen.

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Foto: Axel Assmann                                                                                  Foto: Manfred Delpho

Unsere Ackerlandschaften verstummen, denn das Vogel- und Insektensterben ist in vollem Gange. Hauptgrund dafür ist die immer intensivere Landwirtschaft, die Feldlerche, Wildbienen & Co. kaum mehr Raum und Nahrung bietet. Deshalb muss sich die EU-Agrarpolitik grundlegend ändern - dafür brauchen wir Ihre Stimme!

Schreiben Sie jetzt Ihrem EU-Abgeordneten und verlangen Sie eine naturverträgliche Agrarpolitik!

 

Das Tool ermittelt Ihre regionalen Vertreter automatisch anhand Ihrer Postleitzahl. Brauchen Sie noch ein paar Anregungen zum Mitmachen? Auf unserer Webseite finden Sie viele Forderungen von Vertretern aus Politik und Gesellschaft und bietet Ihnen spannende Hintergrundinformationen.


Vogel des Jahres braucht Agrarwende

 Mitmach-Aktion "Meine 114 Euro"

 Der alarmierende Rückgang bei den Beständen des ehemaligen Allerweltsvogels setzt sich fort. Hauptgrund ist die immer intensivere Landwirtschaft. Die Wahl der Feldlerche verbinden wir mit der Forderung nach einer grundlegenden Agrarwende. mehr

 



Wann, wenn nicht jetzt?

 Das Maßnahmenprogramm Klimaschutz 2030

 Ein breites Bündnis der deutschen Zivilgesellschaft hat gemeinsam ein Maßnahmenprogramm für die Erreichung der Klimaschutzziele bis 2030 erarbeitet. Der Weg ist aufgezeigt - nun muss die Regierung handeln. mehr

 

 


Was hat die Landwirtschaft mit dem Klima zu tun?

 Forderungen an die Landwirtschaft

 Den Klimawandel können wir nicht mehr stoppen. Aber vor allem durch nachhaltige und ökologische Landwirtschaft können wir den Wandel zumindestens verlangsamen. mehr

 

 


Zweites Wolfsgebiet in der Senne

 NABU mahnt Rückkehr zur sachlichen Diskussion am Niederrhein an

 Der NABU NRW begrüßt, die Ausweisung des zweiten Wolfsgebietes in der Senne. Hier bestehe damit die Chance, frühzeitig präventive Maßnahmen zu fördern. Das sei am Niederrhein leider zu spät erfolgt. Dennoch müsse man auch dort wieder zur sachlichen Diskussion zurückfinden. mehr

 

 


Für eine demokratische und nachhaltige EU

 Resolution und Aufruf zur Beteiligung an der Europawahl 2019

 Jede Schwächung der europäischen Kooperation ist ein Rückschritt für den Umweltschutz. Der NABU ruft alle seine Mitglieder und Sympathisanten dazu auf, sich im Sinne einer nachhaltigen und demokratischen Zukunft an der Europawahl zu beteiligen und das bisher im Naturschutz Erreichte zu verteidigen. mehr

 



Seltener Durchzügler in Lippe

Die Natur lässt sich in all ihrer Schönheit auf unterschiedlichste Art erleben. Bei einem Spaziergang gibt es manchmal faszinierende Entdeckungen.

An Ostern 2014 wurde auf einem Acker in Lieme ein Triel entdeckt. Der nachtaktive Vogel war ca. 4 Stunden zu beobachten und ist dann in der Nacht zum Samstag weitergezogen; vermutlich Richtung Brandenburg bzw. Westpolen.

Der Triel ist ein seltener Durchzügler und seit einiger Zeit wieder ein sehr seltener Brutvogel in Deutschland. In Ostwestfalen ist er seit 1903 überhaupt erst fünf Mal als Durchzügler nachgewiesen worden.

Der Vogel ist sehr gut getarnt und auf frischen Ackerflächen nur schwer auszumachen.

Um so größer war die Freude bei den NABU Mitgliedern, die den Triel in Lieme entdeckt haben und bei Eckhard Möller, der als Vertreter der Avifaunistischen Kommission der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft AKNW kurzfristig wegen des Triels nach Lieme gekommen war.

 

 

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